Mittelschule

Mit 01. September 2020 traten die gesetzlichen Regelungen zu einem der großen Reformvorhaben des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Kraft: Die Neue Mittelschule entwickelt sich weiter zur Mittelschule.

Alle Entwicklungen der letzten Jahre, die die Schule zur Umsetzung des pädagogischen Konzeptes der Neuen Mittelschule vorangetrieben hat, werden in der Mittelschule fortgesetzt. Individualisierung des Unterrichts, innere Differenzierung und flexible Gruppenbildungen oder Teamteaching sind Qualitätsmerkmale auf allen Schulstufen. Ab der 6. Schulstufe werden diese Maßnahmen ergänzt durch die Möglichkeit, bei Bedarf auch dauerhafte Gruppen in den Pflichtgegenständen Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache Englisch zu bilden.

Ab der 6. Schulstufe tritt eine wesentliche Änderung bezüglich des Leistungsniveaus in Kraft. Es werden zwei unterschiedliche Anforderungsniveaus eingeführt: StandardundStandard AHS“. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler nach einem Beobachtungszeitraum von höchstens zwei Wochen ab Schulbeginn in den Pflichtgegenständen Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache Englisch von den unterrichtenden Lehrpersonen des jeweiligen Faches einem der beiden Leistungsniveaus zugeordnet wird. Ausschlaggebend für diese Zuordnung ist der umfassende Blick der Lehrpersonen auf die Lern- und Leistungsfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler.

Unser größtes Ziel ist, die uns anvertrauten jungen Menschen beim Lernen bestmöglich zu begleiten, ihre Stärken zu erkennen und zu fordern und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung ernst zu nehmen, damit sie als selbstbewusste junge Menschen nach der Mittelschule ihre weiteren Bildungswege beschreiten können.

Unter diesem Link sind weitere Informationen zur Umstellung von "Neuen Mittelschulen" auf "Mittelschulen" für Schulleiterinnen und Schulleiter, Lehrpersonen und Interessierte zusammengefasst.