Tiroler Sommerschulwochen ziehen hervorragende Bilanz

von Martin Fritz
30. Juli 2020
Bildungslandesrätin Dr. Beate Palfrader besucht die Sommerschulwochen in der VS Pfunds
Bildungslandesrätin Dr. Beate Palfrader besucht die Sommerschulwochen in der VS Pfunds

Betreuung in den Tiroler Sommerschulwochen

Um insbesondere berufstätige Eltern und Erziehungsberechtigte zu unterstützen, hat das Land Tirol die Tiroler Sommerschulwochen als zusätzliches Betreuungsangebot initiiert. „Das Land hat insgesamt 500.000 Euro in die Hand genommen, um Tiroler Familien eine qualitativ hochwertige Ferienbetreuung während des Sommers anzubieten“, sagte Bildungslandesrätin Dr. Beate Palfrader anlässlich eines Besuchs der Tiroler Sommerschulwochen in der VS Pfunds.

 „Viele Eltern haben ihren Jahresurlaub aufgrund der Coronakrise aufgebraucht und benötigten zusätzliche Unterstützung. Gleichzeitig wird den Kindern eine sinnvolle Freizeitgestaltung angeboten, während der sie nicht nur ein Lerndefizit ausgleichen oder Inhalte festigen können, sondern auch Spiel, Sport und Spaß erleben“, so die Landesrätin.

Wir ziehen eine hervorragende Bilanz für die Tiroler Sommerschulwochen, so auch das Feedback der Studierenden und Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.

Rund 2.000 Kinder an der Sommerschule des Bundes teilgenommen

Darüber hinaus hat der Bund in den letzten zwei Ferienwochen von 31. August bis 11. September die Sommerschule 2020 angeboten. Deren Ziel war es, Schülerinnen und Schüler individuell und gezielt in der Unterrichtssprache Deutsch zu fördern. Die Sommerschule richtete sich an Kinder und Jugendliche der Volksschulen, Neuen Mittelschulen (NMS) und AHS-Unterstufen.

An insgesamt 28 Standorten in Tirol haben rund 2.000 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Davon besuchetn 1.100 die Volksschule, 700 die NMS und 180 die AHS-Unterstufe. Insgesamt 80 Pädagoginnen und Pädagogen und 120 Lehramtsstudierende haben die Kinder und Jugendlichen betreut.

Schließlich unterstützte das Land Tirol auch die „Sommerschule Plus“ der Arbeiterkammer Tirol, mit der von Juli bis August für insgesamt 1.200 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur 13. Schulstufe in Kleingruppen betreut wurden. Ziel war insbesondere die Auffrischung des Lernstoffs.